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Das Dorfkreuz am Friedhof


Seit 1883 befand sich im "Roten Schlößchen" das Kloster der Schwestern vom hl.Carl Borrornäus. Die Schwestern wurden nun beauftragt, einen Altar für die die Fronleicamsprozession zu errichten. Frau Leonie von Boch, die damalige Schloßherrin von Fremersdorf, beauftragte den Fremersdorfer Bildhauer Nikolaus Wegener, einen gotischen Altar aus Stein anzufertigen. Der Platz auf dem das Kreuz zuerst stand, gehörte der Gemeinde. Die Schwestern zahlten dieser nun jährlich einen kleinen Pachtzins. Bildhauer Wegener stammte aus der Bildhauerfamilie Wegener. Der Vater, Nikolaus Wegener sen., war der Sohn des Lehrers Jakob Wegener, der von 1828 bis 1838 hier tätig war. Von ihm berichtete Lehrer Schmidt: "Durch den Bildhauer Wegener waren viele schöne Grabsteine auf dem Friedhof gebaut." Nikolaus Wegener jun. betrieb wie seine Brüder Stein- und Bildhauerhandwerk. Die väterliche Werkstatt befand sich in der Hohlstraße im sogenannten "Lu-Kätts -Haus". Die Mutter war ein Katharina Louis. Im Zuge des Straßenausbaues wurde das Kreuz von seinem ursprünglichen Platz entfernt und in der Nähe aufgestellt. Dieser Platz ist altes Gemeindegut. Bis zur Französischen Revolution war er Teil des alten Kirchengutes bei der alten Kirche auf dem Friedhof. Dieses wurde als Nationalgut eingezogen und in Metz versteigert. Man hatte damals nicht die ganze Größe des Besitzes angegeben. So blieb diese Parzelle der Gemeinde erhalten. Bei den letzten baulichen Veränderungen im Zuge des Straßenbaues im Oberdorf und Steinenweg wurden auch der Platz mit dem Kreuz einbezogen.