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Wegekreuze - Religiöses Brauchtum vergangener Zeiten

(von Frau Emilie Stors)

Neben Gottesdienst- und Andachtsbesuchen fand die Volksfrömmigkeit ihren Ausdruck in vielerlei Sitten und Gebräuchen. Zeichen der Gottesverehrung waren die Dorf- und Wegkreuze. Kreuze entstanden in den Orten am Ein- und Ausgang, an Häuserfronten, in den Straßen und auf Plätzen. Auf der Flur wurden sie an Straßen und Wegen errichtet. Überall kam ihnen die Bedeutung zu: Zeichen der Verbindung des Menschen mit Gott auf all seinen Wegen und bei seiner Arbeit zu sein. Nach Absicht der Errichtung der Kreuze - erkennbar an der Inschrift - sind es Bitt-, Dank-, Gebets- und Andachtskreuze, Gedenk- oder Sühnekreuze. Bitt- und Dankkreuze deuten auf die Bitte um Beistand in Not und Gefahr, um Errettung aus Unglück und Krankheiten oder als Dank für die Erhörung. Gebets- und Andachtskreuze sollen "die Beschauer zu Gruß und Verehrung anregen", d.h. zu Gebet und Andacht. Kreuze am Ein- oder Ausgang des Dorfes zeigen auf die Bitte um den Segen für Fortziehende oder Heimkehrende und für das ganze Dorf hin. Gedenk- oder Sühnekreuze waren in Erinnerung besonderer Geschehnisse errichtet.