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Fremersdorf



1995 freigelegtes Mauerfragment des Wirtschaftsgebäudes der Villa am Galgenberg.

(von Frau Emilie Stors)

Wie Funde bezeugen, war die hiesige Gegend keltisches und römisches Siedlungsgebiet. Römische Siedlungen standen zumeist an oder in der Nähe von Römerstraßen. Von Trier aus führte eine solche, keine große Heerstraße, nach Pachten. Nach Bd.31 der Wallerfanger Geschichte von Th.Liebertz verlief hier der Weg am halben Hang, stieg dann langsam an und führte nach Eimersdorf. An dieser Straße oder in ihrer Nähe befanden sich mehrere Siedlungs- und Grabstellen. Hier führte die Straße am Galgenberg an einer "Villa rustica" mit Wirtschaftsgebäuden vorbei. Die Villa war mit allem Komfort der damaligen Zeit: Mosaikböden, Wasserleitung, Bäder und Fußbodenheizung.

Den Römern folgten im 5. - 8. Jahrhundert die Franken, an Nied, Saar und Mosel die Moselfranken. Nach fränkischer Siedlungsweise entstanden ihre Siedlungen in Talauen und an fließenden Gewässern. Die hiesige Siedlung soll aus dem Hof des Franken Frimo/Fridumar -Frimosdorf- entstanden sein. Im Laufe der Zeit erfuhr der Ortsname mehrfache Veränderungen:

  • Frummerstorf
  • Frimmerstorf
  • Frymersdorf
  • Fremmerstorff
  • Fremestroff
  • Fremmersdorf
  • Fremersdorf.

Nach einer Lehnsurkunde aus dem Jahre 1430 wurde Fremersdorf als Dorf aufgeführt. Hesse von Esch wurde von dem Grafen Johann von Saarbrücken mit dem "Dorf Frimmersdorf uff der Saar gelegen" belehnt.

Bis 1974 war Fremersdorf eine amtszugehörende eigenständige Gemeinde. Durch die kommunale Gebietsreform wurde es dann ein Gemeindeteil der Großgemeinde Rehlingen-Siersburg.